Labor 2000
 
 

(jährlich seit 2014)

Kulturwoche Wabern


Idee

Im März 2014 lud der ehemalige Bürgermeister Günther Jung zu einem Treffen im Rathaus ein. Dabei ging es um die Frage, wie man das attraktiv renovierte Bahnhofsgebäude in Wabern für kulturelle Events nutzen könnte. Der Zufall wollte es, dass bei der zeitlichen Planung einer Lesung und eines Konzertes, die innerhalb einer Woche stattfinden sollten, die Idee entstand, diese zwei Veranstaltungen mit weiteren Events zu einer Veranstaltungsreihe zu verbinden. Dies war die Geburtsstunde der „Kulturwoche Wabern“. Eine Veranstaltungsreihe, die sich jährlich von Ende Oktober bis Anfang November über die Gemeindegrenzen hinaus großer Beliebtheit erfreut.  Die Begeisterung der mit der Organisation betrauten Vereine und Personen ist groß. Endlich gab es nach der erfolgreichen und bundesweit bekannten "Harlekinade" (Kleinkunstmesse mit Events von 1994-2006)  eine Veranstaltungsreihe, die die Kultur in Wabern wieder zum Leben erweckte. Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung, dem Geschichts- und Kulturkreis Wabern und den Organisatoren des Musikschutzgebietes organisieren wir seitdem ein Programm aus Konzerten, Kabarett, Comedy und Kunst, dass sich durch die inhaltliche Vielfalt ein qualitativ hochwertiges Alleinstellungsmerkmal erspielt hat.   


Aktuell / Programm

(Kulturwoche vom 25.10. - 03.11.2019)


25.10.2019

Zucchini Sisters

"Falsche Wimpern - echte Musik"

Im mittlerweile vierten Konzertprogramm des gemüsikalischen Trios aus der Musik-Metropole Münster darf das Publikum sich wie gewohnt von einem Gesamtkunstwerk begeistern lassen, bei dem sich die drei Damen der Zucchini Sistaz in eine Big Band verwandeln. Mit Netzstrümpfen und falschen Wimpern katapultieren sie uns in die goldene Swing-Ära der 20er-50er Jahre und sparen nicht mit kokett schillernden Zitaten der Musikgeschichte. Dabei öffnen die Zucchini Sistaz kein musikalisches Museum, sondern servieren saftig arrangierte Swingmusik im aktuellen Sound. Die Zucchini Sistaz faszinieren nicht nur mit perfektem dreistimmigen Gesang, sondern auch mit instrumentalem Feinschliff. Mit nahezu akrobatischer Raffinesse kommen Kontrabass, Gitarre, Posaune und Flügelhorn zum Einsatz. Ein Trio, das  mühelos mit Temperament, Leidenschaft und Spontanität die Herzen des Publikums erobert.



26.10.2019

Dikanda

Weltmusik aus Polen

Dikanda (Stettin/Polen) sind zur Zeit eine der angesagtesten Weltmusikbands in Europa. Ihre Musik ist geprägt von traditioneller polnischer Musik und inspiriert von Einflüssen aus der Balkan-Region, Weißrussland, Israel und Indien. Die Band steht für einen authentischen Stil und sind bekannt für ihre weltoffenen Eigenkompositionen und ihre mitreißende Bühnenperformance. Dikanda wurde 1997 gegründet und haben bis jetzt 7 CD`s eingespielt. Sie touren regelmäßig in Europa, treten aber auch des Öfteren in den USA, Russland und in asiatischen Ländern auf. Für ihre einzigartige Musik wurden Sie mit zahlreichen Preise dekoriert - z.B. 'CD des Jahres' des Magazins Folker im Jahre 2005 für ihr Album 'Usztijo'. Die Band erzeugt bei ihren Konzerten eine außergewöhnliche Atmosphäre - eine emotionale Reise durch ethnische Sounds, ein magnetisierendes Erlebnis voller Energie, Lebensfreude und Charisma.



27.10.2019

Literaturmatinee - 3. Tag der Literatur

Ort:

Kulturbahnhof Wabern

Termin:

27. Oktober von 10 bis 17 Uhr

Ausrichter:

LKW-LiteraturKreisWabern

Verantwortlich:

Michael Meinicke /05683-3498480


Programm:

10.00 Uhr

„Abfahrt laut Fahrplan!“

Kinder der Reiherwaldschule Wabern

10.30 Uhr

„Pures Leben“

Kai Niebergall

11.00 Uhr

„Literatur neu erleben!“

Literatur- und Lesekreis Homberg/Efze

Ltg. Ch. Beutelhoff

11.30 Uhr

„Bettina von Arnim“

Barbara Jüngling, Stadtbücherei Borken

12.00 Uhr

„BINGO-Autobiografie eines intelligenten Hundes“

 Christine Beutelhoff van de Kuil  

12.30 Uhr

„Von Bahnhof zu Bahnhof – dazwischen das Leben“

Literaturwerkstatt Gudensberg

Ltg. Ute Waldow

13.00 Uhr

Persische Lyrik

Berahna Massoum, Sculptor

13,30 Uhr

„Ein überraschender Zug“

Gustav-Heinemann Schule Borken

14.00 Uhr

"Maclean und die Narren"

Olaf Dellit

14.30 Uhr

„Waberner Geschichtenbaum“

Neues Buch LKW-Literaturkreis Wabern

Ltg. Michael Meinicke

15.00 Uhr

„Hauptsache Schibberdach“

Andreas Köthe

15.30 Uhr

„Zwischen Ewigkeit und immer“

Kleine Zeitenwindbühne

Petra und Detlev Zesny

16.00 Uhr

WOM - Wabern OPEN MIKE

Für alle! Fünf Minuten Lesezeit.  

Anmeldung auf ausliegender Tagesliste


Rahmenprogramm:

Für die Kleinsten: Leseei, Bilderbücher und Märchen mit Frau Holle (Irene Hämel, Kulturkreis Uttershausen) Region-Verlag Felsberg, für Menschen wie du und ich (Dieter Kindel) Sigrid Schomberg, Borken, Kalligrafie – die Kunst, schön zu schreiben Klaus Ernst Erich Wahl, Neuental-Gilsa, historische Drehorgel Berahna Massoum, Sculptor, gestaltet deinen Namen auf Persisch Xiaoming Song, Schnellzeichner und Karikaturist Großer Saal: Mini-Buchmesse (Stände), Gespräche mit Schreibenden / Die Waberner TROIKA – Gemeinschaftsstand der Büchereien Harle, Niedermöllrich, Uttershausen Musik, Getränke, Fingerfood   


      

H.G.Butzko

„Echt jetzt“

Unglaublich, aber wahr - in einem sind sich Wissenschaften und Religionen einig: Der Mensch lebt nur im „Hier und Jetzt“. Außer er hantiert am Smartphone rum. Dann ist er nicht im „Hier und Jetzt“, sondern im „Zewa“, also im „Wisch und Weg“.Und wenn man bedenkt, wie viel Einfluss dieses digitale Paralleluniversum bereits auf unser Leben hat, und wie sehr unsere globale Infrastruktur von Computerviren, Hackerangriffen und Twittereinträgen von Till Schweiger bedroht ist, dann muss man feststellen: Die wirklich Mächtigen sitzen nicht in den Parlamenten, Palästen oder in der Wall Street. Nein, die wirklich Mächtigen sitzen in den Silicon Valleys dieser Welt.



29.10.2019

Christine Westermann

"Manchmal ist federleicht"

"Das Thema Abschied begleitet mich ein Leben lang. Gerade als Kind war es für mich angstbesetzt, als würde mir etwas genommen, ohne die Aussicht, die Hoffnung, es je wieder zurückzubekommen. Im Laufe meiner Lebensjahre habe ich das Abschiednehmen mehr oder weniger gefasst hingenommen. Aber erst jetzt, im Alter, gelingt mir ein anderer, ein offener, ein zugewandter Blick darauf."



31.10.2019

Ideenmesse



01.11.2019

Franz Josef Strohmeier

„Der Kontrabass“

Eine Lebensbeichte eines frustrierten Einzelgängers, die erschüttern müsste, wenn sie nicht so zum Lachen wäre. Und dafür sorgt Franz Josef Strohmeier, der den einaktigen Monolog des Bühnenstückes „Der Kontrabass“ von Patrick Süsskind derart packend und überzeugend gibt, dass man am Ende am liebsten gemeinsam mit ihm die Bühne verlassen und ihm dabei helfen möchte, seine Sarah zu erobern. Denn er hat sich verliebt, in die junge Sängerin,  deren Herz er am Abend für sich gewinnen will. Nur wenn sie auf der Bühne steht, bringt ihm seine Arbeit Freude, spielt er voller Inbrunst auf seinem Instrument, das er ansonsten für sein Unglück verantwortlich macht.



02.11.2019

Musikschutzgebiet

Django S.

Support: Kapa Tult aus Kassel


“Bier, Party, Pogo, Schweiß, Dreck, Orgasmus, Tod.” Und zwar in dieser Reihenfolge. Habt Ihr Angst? Keine Sorge, hier wird nicht zur hedonistischen Völkerschlacht aufgerufen. Das ist lediglich die Beschreibung für die abgefahrenste Krawallsensation, die je aus den bayrischen Alpentälern empor gestiegen ist. Django S. spielen einen Bastard aus Punk, Rock’n’Roll, Mundart, Balkan Beats und bayerischer Lässigkeit, garniert mit nackten Oberkörpern, ausgelassener Lebensfreude und Leichtigkeit im russischen Stil. Mit dem Charme von Wanda und Bilderbuch, mit einem Frontmann wie Falco oder Campino und der Live-Energie von Kraftklub und LaBrassBanda vereint diese Band alles, was für eine bärenstarke Live-Präsenz gebraucht ist. Das Publikum wird eingeladen Mitzufeiern, Mitzusingen und Mitzuspringen, unabhängig der Herkunft oder spezieller Dialektkenntnisse. Eben eine feuchtfröhliche Party! Wenn diese Jungs auf die Bühne gehen, steht kein Bein mehr still! Getreu dem Motto „Dei Mei hoid’st!“ verpassen sie ihrem Umfeld eine Sendepause und überrennen die Zuhörer mit ihrer Bavarian Madness. Dann schicken sie nicht nur Kosmonaut Suri SkaGarin wieder ins All, sondern den ganzen verdammten Club. Wer hier zusehen kann, ohne komplett auszurasten, hat die Begeisterungsfähigkeit eines Goldfisches.




03.110.2019

Bernd Meyerholz & die KunterBänd

„Lieder zum Einsteigen und Abfahren“

Geschickt verstecken „Bernd und die Bänd“ Swing, Blues und Bossa Nova zwischen Sandburg und Schulranzen, Weisheit und Fantasie und schmeicheln sich mit unaufdringlicher Qualität durch die Launen des Alltags. Das flotte Lied vom Fahrradfahrn, das leckere „Mampf Mampf Schlecker Schleck“ oder die Songs vom Herkules oder der Willi-Allee – diese Lieder machen richtig gute Laune. Die kunterbunte Kinder-Musik-Band aus Kassel macht ihrem Namen alle Ehre. Da wird kräftig gestampft beim schlauen Lied „Zu Fuß zur Schule“ und „Wenn es wo brennt“ dann geht es im brandneuen, knallroten Lied von der Feuerwehr natürlich mit Vollgas um die Ecke. Ob Blues, Bossa oder Swing: die Songs sind rasant, mal zart, witzig und verträumt.

Voll Süß! Der „MilchBarJazz“ der KunterBänd ist ein cooler Mix für echte Genießer ab 4 Jahre.



Informationen u. Ticketanfragen:

www.kulturwoche-wabern.de

call: +49 5683 50090